AktuellesAllgemein

DeGIR erweitert ihren Namen: Gefäßmedizin wird stärker sichtbar

Die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie (DeGIR) erweitert ihren Namen: Im Rahmen der Mitgliederversammlung auf dem CIRSE-Kongress haben die Mitglieder der Ergänzung „Die Fachgesellschaft für minimal-invasive Organ-, Tumor- und Gefäßmedizin“ zugestimmt.

von DeGIR · 10. September 2026

Den Anstoß für die Namensergänzung gab ein Antrag von Prof. Dr. Niels Zorger in der DeGIR-Vorstandssitzung am 9. Juli 2026, den Zorger mit der zentralen Bedeutung der Gefäßmedizin für die Interventionelle Radiologie begründete. Mit der neuen Bezeichnung soll diese Kompetenz bereits im Namen der Fachgesellschaft deutlicher sichtbar werden. Diesem Ansinnen stimmten die Mitglieder auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung der DeGIR auf dem CIRSE Annual Congress am 7. September 2026 in Kopenhagen zu.

Zugleich verfolgt die DeGIR das Ziel, bei gefäßmedizinischen Fragestellungen stärker als relevante Ansprechpartnerin wahrgenommen zu werden. Die Namensergänzung soll damit auch die Positionierung der Interventionellen Radiologie innerhalb der Gefäßmedizin unterstützen.

Darüber hinaus kann eine klarere Sichtbarkeit des therapeutischen Leistungsspektrums insbesondere mit Blick auf ambulante Versorgungsstrukturen und abrechnungsrelevante Leistungen von Bedeutung sein.

Mit dem Zusatz „Organ-, Tumor- und Gefäßmedizin“ trägt die DeGIR zugleich der gesamten Breite ihres therapeutischen Spektrums Rechnung. Minimal-invasive radiologische Verfahren sind heute ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Erkrankungen verschiedener Organsysteme sowie in der Tumor- und Gefäßmedizin.

Die neue Bezeichnung soll dieses Profil auch außerhalb der Radiologie stärker vermitteln – gegenüber Politik und Gesundheitswesen, in der ambulanten Versorgung sowie gegenüber Patient:innen. Die Bezeichnung Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie (DeGIR) bleibt bestehen und wird um den erläuternden Zusatz „Die Fachgesellschaft für minimal-invasive Organ-, Tumor- und Gefäßmedizin“ ergänzt.