DeGIR-/DGNR-Kurse

Kurse und Fortbildungen in Interventioneller Radiologie und Interventioneller Neuroradiologie sollen theoretische Kenntnisse und - soweit möglich - praktische Fertigkeiten vermitteln.

Um Kurse und Fortbildungen als Baustein einer DeGIR- bzw. DeGIR/DGNR-Zertifizierung einsetzen zu können, sollen diese Veranstaltungen die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen, die zu einer Anerkennung als "DeGIR-Fortbildungskurs" bzw. „DeGIR-/DGNR-Fortbildungskurs“ führen.

Anforderungen an Kurse und Fortbildungsveranstaltungen in IR und INR

  1. Zielgruppendefinition (Basis-Kurs, Spezialisierungs-Kurs; Zuordnung zu den thematischen Modulen gemäß DeGIR-/DGNR-Qualifizierungsprogramm)
  2. Themenwahl und Informationstiefe gemäß Zielgruppendefinition
  3. Vermittlung der thematisch fokussierten Material- und Verfahrenskunde gemäß der definierten Anforderungen an die jeweiligen Trainingsprogramme
  4. Vermittlung der verfahrenstypischen Indikationen, Kontraindikationen, Ergebnisse und Komplikationen unter Berücksichtigung aktueller Leitlinien
  5. An die jeweiligen didaktischen Ziele angepasste Zeitrelationen "Theorie/Praxis"
  6. Erstellung von Vortrags-Hand-Outs für die Kursteilnehmer
  7. Zuteilung von CME-Credits durch die Akademie für Fort- und Weiterbildung in der DRG
  8. Zuteilung von CME-Credits durch die LÄK

Fortbildungsniveau und inhaltliche Schwerpunkte sind bei DeGIR-zertifizierten Kursen in Anlehnung an das DeGIR-/DGNR-Modul- und Stufenkonzepts definiert. Bei der Programmgestaltung für den Deutschen Röntgenkongress und das Interventionell Radiologische Olbert Symposium (IROS) folgt die DeGIR einem Fortbildungsturnus, der die Vermittlung aller für die Stufe-2-Qualifizierung relevanten Wissensinhalte in den Modulen A-D innerhalb von zwei Jahren ausschließlich durch den Besuch von DeGIR-/DGNR-zertifizierten Kurse auf beiden Kongressen ermöglicht.

Die Anerkennung einer Veranstaltung als "DeGIR-Fortbildungskurs" bzw. „DeGIR-/DGNR-Fortbildungskurs“ erfolgt durch die "Arbeitsgruppe Qualifizierung" der Vorstände der DeGIR und der DGNR und wird im Kursprogramm ausgewiesen. Spezielle Anforderungen sind in den jeweiligen Curricula definiert.

Voraussetzungen

Voraussetzung für die DeGIR-Kurszertifizierung ist eine vorherige Anmeldung bei der DRG-Akademie mit Zertifizierung und Evaluierung der Veranstaltung entweder durch die DRG-Akademie oder einen unabhängigen Partner. Die Bedingungen der DRG-Akademie sind auf der Homepage der DRG im Überblick dargestellt, über die auch die Online-Anmeldung bei der DRG-Akademie erfolgen kann.

SS
Sabine Strauß DRG-Akademie, Veranstaltungen +49 (0)30 916 070-33 strauss@drg.de

Die Anmeldung der Fortbildungsveranstaltung bei der DRG-Akademie sollte spätestens 4-6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn erfolgt sein, damit die Zuteilung der CME-Credits durch die Akademie für Fort- und Weiterbildung in der DRG im Vorfeld der DeGIR/DGNR-Zertifizierung erfolgen kann.

Bei der DeGIR-Kurszertifizierung werden die interventionell radiologischen Fortbildungsinhalte entsprechend der thematischen Schwerpunkte des strukturierten Modul- und Stufen-Qualifizierungskonzepts der jeweiligen Anzahl Unterrichtseinheiten à 45 Minuten zugeordnet. Dies kann, muss aber nicht deckungsgleich mit der von der LÄK oder der Akademie für Fort- und Weiterbildung in der DRG verbindlich festgesetzten CME-Punktezahl sein.

Aktuelle DeGIR/DGNR-zertifizierte Fortbildungsveranstaltungen

Aktuelle von DeGIR und DGNR zertifizierte interventionell radiologische Fortbildungsveranstaltungen finden Sie im DRG-Veranstaltungskalender. Die Kurse sind als DeGIR-zertifizierte Kurse gekennzeichnet.