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Ausschuss Interventionelle Radiologie im BDR
Die Interventionelle Radiologie gewinnt durch gesundheitspolitische Entwicklungen wie die Einführung der Hybrid-DRGs und den verstärkten Fokus auf ambulante beziehungsweise stationsersetzende Behandlungen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig stehen radiologisch-interventionelle Verfahren vor Herausforderungen, insbesondere bei der sektorengleichen Vergütung, der Berücksichtigung von Sachkosten sowie einer auskömmlichen Finanzierung.
Auch aktuelle berufspolitische Themen, wie die Diskussion um die Öffnung der QS-Richtlinie für vaskuläre Eingriffe, erfordern eine enge Abstimmung zwischen den beteiligten Fachgesellschaften und Berufsverbänden.
Um diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen, hat der Berufsverband der Deutschen Radiologie (BDR) in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) den direkt an den Vorstand angebundenen Ausschuss „Interventionelle Radiologie“ eingerichtet. Den Vorsitz hat Prof. Dr. med. Marcus Kathoh (Krefeld) übernommen. Weitere Mitglieder sind Prof. Dr. med. Niels Zorger (Regensburg), Priv.-Doz. Dr. med. Tobias Jakobs (München), Dr. Michael Herzau (Jena) sowie Prof. Dr. med. Philipp Bruners (Aachen).
Der Ausschuss bündelt die berufspolitische Expertise der Interventionellen Radiologie innerhalb des BDR und unterstützt die Vertretung der fachlichen Interessen gegenüber Politik, Selbstverwaltung und weiteren Akteuren im Gesundheitswesen. Durch die enge Zusammenarbeit von BDR, DRG und DeGIR sollen die Rahmenbedingungen für interventionell-radiologische Verfahren nachhaltig weiterentwickelt und gestärkt werden.
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